Jiu Jitsu TV Holzheim
Jiu Jitsu bedeutet
wörtlich übersetzt "sanfte Kunst" und ist auf die ältesten
Kampfkünste Japans zurückzuführen. Die alten Samurais wandten
solche und ähnliche Techniken auf den mittelalterlichen Schlachtfeldern
zur Selbstverteidigung an. Viele Techniken erscheinen daher keineswegs
so "sanft" wie der Name glauben machen könnte.

Seine Ursprünge lassen sich in Japan bis um etwa 1600 zurückverfolgen,
wobei seine Wurzeln in China vermutet werden. Um 1900 kam diese Kunst nach
Deutschland.
Fragt man einen Jiu Jitsuka danach, warum
er oder sie Jiu Jitsu betreiben, ist mit großer Wahrscheinlichkeit
die Selbstverteidigung der Hauptgrund - kein Wunder, gehört Jiu Jitsu
doch nach wie vor zum festen Ausbildungsprogramm von Polizei- und Sicherheitsdiensten
auf der ganzen Welt.
Jiu Jitsu hat sich im Verlauf der Jahrhunderte allerdings vom reinen Überlebens-Know-how
der Samurais  zum umfassenden Freizeitsport mit ernstem Hintergrund
für jedes Alter und Geschlecht weiterentwickelt. Es versteht sich
selbst als der Ursprung des Judo, in dem der Judo-Begründer Jigoro
Kano unter entschärfender Reglementierung der Techniken die moralischen
und erzieherischen Werte der Kampfkunst betonte.
Diese moralischen und erzieherischen Aspekte der Kampfkunst spielen auch im Jiu
Jitsu eine wichtige Rolle. Die Techniken orientieren sich jedoch stärker
an der Selbstverteidigung, als im Judo. Wettkämpfe finden normalerweise
nicht statt.
Elemente aus anderen Kampfkünsten, wie z.B. dem Karate, Taekwondo oder verschiedenen
Wushu- oder Kungfu-Stilen, können übernommen und an das Jiu Jitsu
angepasst werden, soweit sie im Jiu Jitsu sinnvoll und nützlich erscheinen.
Das Jiu Jitsu bleibt in dieser Hinsicht völlig offen.
Näheres über Jiu Jitsu: siehe Homepage der

Sektion Jiu Jitsu des Württ. Judoverbandes (WJV)